Auf dieser Seite möchte ich euch eine Feldküche vorstellen von der
ich leider nur sehr unvollständige
Informationen habe, deshalb möchte ich euch auch bitten mir bei der
Informationssuche zu helfen.
Ich bin euch für alle Informationen die die Firma Roeder, oder den FKH "Roeder 54" betreffen,
sehr dankbar. Bedanken möchte ich mich bei:
Detlef Endres Zugführer Betreuungszug CO-Land BRK, und
Wolfgang
Welter, FKÜ Stabsunteroffizier d.R für ihre Infos.
Die Geschichte der Firma Roeder.
Die Firmengründung war 1866, Aktiengesellschaft wurde
die Firma 1919 als "Erste Darmstädter Herdfabrik
und Eisengießerei Gebr.
Roeder AG“. Diesen Namen trug die Firma bis zum 22.03.1923.
Großaktionäre waren bis 1943 die
Familie Roeder .
Das
Werk in der Rheinstr. 99 produzierte Öfen, Herde, Kücheneinrichtungen und
Gusseisen.
1921
erfolgte die Übernahme der Rastatter Hofherdfabrik Stierlin & Vetter GmbH .
(dieses Werk wurde 1926
stillgelegt, das Grundstück wurde an
die Stadt Rastatt in Baden verkauft),
1922 kam es zum Aktientausch mit der
Prometheus AG für elektrische Heiz- und Kochapparate in Frankfurt
a.M., die 1927 im Wege der Fusion
ganz übernommen wurde. 1968 wurde die Firma in eine GmbH
Umgewandelt. Das operative Geschäft
war schon 1966 in die ROEDER- Großküchentechnik GmbH
ausgegliedert und an die Burger
Eisenwerke AG in Burg (Dillkreis) verkauft worden, die wiederum zur
Buderus AG in Wetzlar gehörte.
Heute ist die
Röder GmbH Gastronomie-Einrichtungen Großküchentechnik mit ihrem Geschäftsführer
Hans-Christian Röder in D-42285 Wuppertal
Schwesterstraße 43 zu finden.
Der
Roeder Kochherd 54 der Bundeswehr
Nach
den mir vorliegenden Informationen, war der Kochherd 54 der Firma Roeder, die
erste Feldküche der neu
formierten Bundeswehr. Sie wurde auf der legendären
"Nato-
Ziege" dem Ford G 398 SAM mit dem Spezial-
Kofferaufbau der Karosserieschmiede Bauer montiert, hatte aber sehr schlechte
Fahreigenschaften, einen
meckernden 8-zylinder Benzinmotor mit 92 PS und wurde dann durch die
"Emma" dem MAN 630 L
2 mit den
"Kochkisten M37"
der Firma Haas & Sohn Anfang der 60er Jahren abgelöst.
Die Ford Küchen wurden dann an Karikative Vereine wie DRK usw. abgegeben.
Eine befindet sich immer noch beim BRK Lautertal
/Oberfranken im Einsatz.
Der
Küchenwagen vom BRK Lautertal war beim Bundesgrenzschutz im Einsatz. Der
Küchenaufbau befindet
sich
auf einem
Fahrgestell Mercedes LA 911.
( siehe Bildergalerie )
- zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken


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Stand: 06 Juni 2010
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